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Heinz Hermann Hölsken
Schornsteinfegermeister
Eenergieberater
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Heizen mit Holz

Bestehende, insbesondere ältere Kaminöfen, Kachelöfen oder Kamineinsätze erfüllen oftmals nicht die Feinstaub und CO-Anforderungen der z. Zt. gültigen Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV). Wenn die Feuerstätten die Anforderungen der BImSchV nicht erfüllen müssen sie zu bestimmten Zeitpunkten stillgelegt oder ertüchtigt werden (vergl. §26 BImSchV).

§ 26
Übergangsregelung für
Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe

(1) Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe, die vor dem 22. März 2010 errichtet und in Betrieb genommen wurden, dürfen nur weiterbetrieben werden, wenn nachfolgende Grenzwerte nicht überschritten werden:
1. Staub: 0,15 Gramm je Kubikmeter,
2. Kohlenmonoxid: 4 Gramm je Kubikmeter.
Der Nachweis der Einhaltung der Grenzwerte kann
1. durch Vorlage einer Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers oder
2. durch eine Messung unter entsprechender Anwendung der Bestimmungen der Anlage 4 Nummer 3 durch eine Schornsteinfegerin oder einen Schornsteinfeger
geführt werden.
(2)

Kann ein Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte bis einschließlich 31. Dezember 2013 nicht geführt werden, sind bestehende Einzelraumfeuerungsanlagen in Abhängigkeit des Datums auf dem Typschild zu folgenden Zeitpunkten mit einer Einrichtung zur Reduzierung der Staubemissionen nach dem Stand der Technik nachzurüsten oder außer Betrieb zu nehmen:

Datum auf dem Typschild
Zeitpunkt der
Nachrüstung oder
Außerbetiebnahme
bis einschließlich
31. Dezember 1974
oder Datum nicht mehr
feststellbar
31. Dezember 2014
1. Januar 1975 bis
31. Dezember 1984
31. Dezember 2017
1. Januar 1985 bis
31. Dezember 1994
31. Dezember 2020
1. Januar 1995 bis
einschließlich
21. März 2010
31. Dezember 2024


Da der ein oder andere Besitzer den Austausch der Feuerstätte aus den verschiedensten Gründen nicht durchführen möchte, besteht die Möglichkeit diese Feuerstätten mit Filtern zu verbessern. Nach dem Einbau eines Filters in die Feuerstätte, das Verbindungsstück oder den Schornstein kann die Feuerstätte möglicherweise die Anforderungen der BImSchV wieder erfüllen.
 

Die konkrete mögliche Nachrüstung muss aber in jedem Einzelfall geprüft werden!
 

Hier sehen Sie ein Beispiel für einen Filter, Oekotube: In diesem
Modelglasschornstein sehen Sie einen Metallstab im Schornstein-
querschnitt hängen. Außen sehen Sie die Steuerungseinheit. Der
Metallstab wird durch die Steuereinheit unter Spannung gesetzt.
Der Feinstaub setzt sich an dem Metallstab ab. Durch den Strom,
der durch diesen Metallstab fliest, wird der Feinstaub nachverbrannt
und unschädlich gemacht.

Ein weiteres System, dass in das Verbindungsstück eingebaut
werden kann, arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip. Dies setzt
aber voraus, dass das Verbindungsstück min. 1,0m lang ist und
senkrecht nach oben führt. Das System verbrennt wie oben
beschrieben den Feinstaub durch eine Sonde im Verbindungsstück.
Ein Stromanschluß ist erforderlich.

Es gibt weitere Filtersysteme für bestehende Feuerstätten, die an
dieser Stelle nicht alle beschrieben werden können. Es muss auch
immer der Enzelfall betrachtet und dann entschieden werden.

Bei den meisten aktuellen neuen Feuerstätten die z. Zt. auf dem
Markt verkauft werden, kann man davon ausgehen, dass die
Abgaswerte den gültigen Anforderungen der BImSchV entsprechen.
Der interessierte Käufer sollte sich vom Verkäufer ab in jedem Fall
das Herstellerzertifikat des Kaminofens oder einer anderen Feststoff-
feuerstätte übergeben lassen.


 

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